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Vorteil Kanada - warum immer mehr Global Player kanadische Bonds kaufen

Die Euro-Krise, die durch die letzten Brüsseler Beschlüsse lediglich hinausgeschoben, aber noch keineswegs überwunden ist, und das eigentlich undenkbare Szenario, das sich zurzeit in den USA abspielt und die Finanzwelt mit Recht in Atem hält, bringt immer mehr globale Investoren dazu, in Kanada als sicherem Hafen für ihr Kapital zu investieren, und zwar sowohl direkt als auch in Anleihen (Bonds).

So hat der chinesische staatliche Ölkonzern Sinopec erneut 2,1 Milliarden Dollar in kanadische Ölsande investiert, und viele institutionelle Investoren positionieren sich immer stärker in kanadischen Bonds. Der China-Deal hat nicht nur den Hintergrund, dass die Öl-Assets gekauft wurden, sondern auch die überlegene Technologie der Ölsand-Extraktion, die die kanadische Gesellschaft entwickelt hat. Die kanadischen Bonds, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuen, sind deshalb so attraktiv, weil Kanada in Bezug auf den Ressourcenreichtum pro Kopf das reichste Land der Welt ist und eines der sichersten Bankensysteme entwickelt hat. Nicht umsonst sind die Kanadier als einzige Industrienation praktisch unbeschadet durch die letzte große Finanzkrise gekommen. Die rohstoffgetriebenen Exporte bieten eine sichere Basis für die Wirtschaft. Das zeigt sich besonders darin, dass zwischenzeitlich sogar ausländische Zentralbanken - in den letzten Monaten waren es allein zehn Zentralbanken, vorwiegend aus Europa - nicht nur die nationalen Bonds, sondern auch die subnationalen, also Bonds der Provinzen, gekauft haben. Allein im Mai 2011 meldet "Statistics Canada" 11 Milliarden Dollar Investitionen in Kanada-Bonds. Sie sehen also, dass Ihre Kunden in Kanada und kanadischem Öl in wirklich erlauchtester Gesellschaft sind.

Noch ein Wort zur Schuldenkrise in den USA und dem "Undenkbaren" (the unthinkable), wie die mögliche Herabstufung der USA von Triple-A in der englischsprachigen Presse immer häufiger genannt wird: Die USA, das ehemals reichste und mächtigste Land der Welt, könnten ihre Anleihen nicht mehr bedienen, weil sie die Verschuldungsgrenze aus politischem Hickhack nicht erhöhen können. Diese "dept ceiling" (Verschuldungsgrenze) ist in den vergangenen Jahrzehnten zigmal angehoben worden und nie hat es ein Ballyhoo darum gegeben. Der Ausfall der fälligen Zahlungen an die Zeichner der Staatsanleihen ist nach Meinung der meisten Experten höchst unwahrscheinlich. Man wird sich rechtzeitig einigen, und im Grunde geht es den Republikanern wohl darum, ihre Zustimmung zur Anhebung der Schuldengrenze nur so lange zu verschieben, dass der "Default" vermieden wird und das Thema 2012 im Wahlkampf genutzt werden kann, um gegen Obama zu punkten.

Interessant ist der Aspekt, den Jeff Rubin in diesem Zusammenhang in seinem neuesten Artikel in der "Globe and Mail" herausstellt: Der größte Gläubiger der Amerikaner ist China, das in Billionenhöhe Staatsanleihen gezeichnet hat. Er vergleicht das Engagement Chinas mit dem Japans in US-Anleihen zwischen 1971 und 1981, "die zwar alle auf den Cent genau zurückgezahlt wurden, bei denen die Japaner aber trotzdem 40 % ihres ursprünglichen Kapitalwertes verloren, weil in dieser Zeit der US-Dollar gegen den Yen 40 % verloren hat. Es ist nicht schwer, sich eine noch größere Abwertung des Greenbacks (US-Dollar) gegen den chinesischen Yuan in den nächsten zehn Jahren vorzustellen. Tatsächlich könnte der Greenback leicht seinen halben Wert gegen den Yuan über den Zeitraum eines 10-Jahres-Treasuray-Bonds verlieren." So Jeff Rubin.

Deshalb konzentrieren sich chinesische Staatsgesellschaften und viele Unternehmen verstärkt auf Kanada. Weitere gute Gründe, Ihnen unsere Produkte zu empfehlen.

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